Am 29. Januar 2026 fand an der KGS Kirchberg die „Lange Nacht der Astronomie“ statt. In einem umfangreichen Rahmen konnten die Fünftklässler in über 20 Workshops die faszinierende Welt der Astronomie aus unterschiedlichen Perspektiven erkunden.

Die Workshops deckten ein breites Spektrum ab. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich mit naturwissenschaftlichen Themen wie den Mondphasen, Vakuumversuchen und der Sternenbeobachtung mit Teleskopen oder einem virtuellen Mond-Rundgang mittels 3D-Brillen auseinanderzusetzen. Zudem konnten die jungen Astronomen im Rahmen eines Actionbounds die Wasservorkommen im All erkunden und spannende Vorträge über die Entstehung des Sonnensystems oder dem Kennedy-Space-Center hören.

Doch nicht nur die naturwissenschaftlichen Aspekte kamen nicht zu kurz. Auch sportliche, musische, kreative und historische Themen fanden ihren Platz in der Veranstaltung. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten künstlerische Projekte zu Aliens, entdeckten die musikalische Welt der Planeten, trainierten wie Astronauten und erforschten die Herkunft der Namen der Sternzeichen.

Die Workshops wurden von Lehrkräften der KGS Kirchberg sowie externen Experten, ehemaligen Schülern und älteren Schülern geleitet. Ein besonders innovativer Workshop wurde von der Firma Hahn Automation angeboten: „Pepper – unser Roboterfreund aus dem Weltall“ bot den Teilnehmern eine spannende Schnittstelle zwischen Technik und Astronomie.

Die Veranstaltung wurde durch die beeindruckenden Auftritte von Starwars-Kostümträgern der German Garrison und der 501st Legion umrahmt, die sowohl Jung als auch Alt in ihren Bann zogen und für eine festliche Atmosphäre sorgten.

Ein weiterer Höhepunkt der Nacht war das Gruppenfoto in Sternform, das über das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum an die Crew der Mondmission Artemis 2 geschickt wird. Es ist mehr als 50 Jahre her, dass Menschen zum Mond geflogen sind. Nach den damaligen Apollo-Missionen steht nun die Rückkehr zum Mond an. Bei der Mission Artemis 2 umrundet die Crew den Mond und testet das Raumschiff. Es trägt den Namen Orion und wurde im Rahmen einer Kooperation der NASA mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA sogar zum Teil in Deutschland gebaut. Die anschließende Mission Artemis 3 sieht dann nach über einem halben Jahrhundert erstmals wieder eine Landung von Menschen auf dem Mond vor.

Die „Lange Nacht der Astronomie“ war ein voller Erfolg und wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die KGS Kirchberg hat damit einen bedeutenden Beitrag zur Förderung des Interesses an Naturwissenschaften und Astronomie geleistet.

Text: Susanne Weiß, Foto: Leonie Grinke