Am 22. Januar 1963 wurde mit der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags der Grundstein für die deutsch-französische Freundschaft gelegt. Jedes Jahr wird dieses Ereignis in Form von Austauschen oder deutsch-französischen Projekten gefeiert.

Auch die KGS Kirchberg hat diesen historischen Tag zum Anlass genommen, französische und deutsche Jugendliche in Kontakt zu bringen und sich auszutauschen. Bei frostigem Wetter treffen die Klassen des Lycées in Longwy und die 10. und 11. Klassen der KGS in Schengen aufeinander, unmittelbar an den Grenzen zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg. In gemischten Gruppen besuchen sie die Ausstellung des neu entworfenen Museums über den Schengenraum und spazieren auf der Brücke kurz rüber nach Deutschland und wieder zurück. Das interaktive und digitale Museum bietet viele Möglichkeiten zum Rätseln und macht die Vorteile der offenen Grenzen eindrücklich deutlich. Im Anschluss stellen sich die deutsch-französischen Teams einer digitalen Stadtrallye, die sie durch Luxemburg-Stadt führt und an unterschiedlichen Stellen herausfordert und zur Kooperation bewegt sei es bei deutsch-französischen Interviews, dem Entdecken von Zungenbrechern in der anderen Sprache oder anderen kleinen Challenges. Dafür müssen deutsche und französische Jugendliche zusammenarbeiten, was ihnen auch gut gelingt und das Eis bricht. Auf der Rückfahrt können viele Geschichten erzählen, was bei den französischen Schülerinnen und Schülern anders ist, wie sie geschafft haben ihre Ideen zu kommunizieren und wie sie in der ein oder anderen Situationen einen Kompromiss gefunden haben. Der Austausch hat also stattgefunden und ist ein erster wichtiger Schritt zur Weiterarbeit an der deutsch-französischen Freundschaft.

Der Presseartikel unserer Partnerschule ist zu lesen unter https://sites.ac-nancy-metz.fr/lyc-alfred-mezieres-longwy/rencontre-linguistique-au-luxembourg/ .

Bereits im letzten Jahr haben wir erfolgreich ein Sport-Projekt mit unseren Partnern in Longwy realisiert. Wir hoffen, dass aus den jährlichen Treffen eine Tradition werden kann, die unsere beiden Schulen bereichert.

Text: Johanna Plänker