Am 14. und 15. April 2026 fanden an der KGS-Kirchberg die diesjährigen Klimatage für die 10. Klassen statt. Von der 1. bis zur 6. Stunde setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem hochaktuellen Thema Klimawandel auseinander.

Den Auftakt bildete ein einführender Vortrag, der die globalen Auswirkungen des Klimawandels beleuchtete und zugleich einen regionalen Bezug zum Rhein-Hunsrück-Kreis herstellte. Dadurch wurde deutlich, dass die Folgen des Klimawandels nicht nur ein fernes Problem darstellen, sondern auch die eigene Lebenswelt unmittelbar betreffen.

Im Anschluss daran arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen mit sogenannten „Klimakoffern“. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das eigenständige, wissenschaftsorientierte Arbeiten. In insgesamt acht verschiedenen Experimenten wurden zentrale Aspekte des Klimawandels praktisch untersucht. Der erste Teil der Arbeitsphase widmete sich dem Treibhauseffekt, während im zweiten Teil die Rolle der Ozeane als Wärme- und CO₂-Speicher erforscht wurde.

Durch das selbstständige Durchführen der Versuche und das Auswerten eigener Messdaten konnten die Jugendlichen nachvollziehen, wie verschiedene Einflussfaktoren den Klimawandel beeinflussen. Das oft abstrakte und viel diskutierte Thema wurde so greifbar und verständlich.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Tages war die Präsentationsphase: Jede Gruppe stellte ihre Ergebnisse vor und ergänzte diese durch zusätzliche Hintergrundinformationen. Auf diese Weise entstand ein umfassender und vernetzter Überblick über die verschiedenen Facetten des Klimawandels.

Die Klimatage 2026 waren somit nicht nur informativ, sondern boten den Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, naturwissenschaftliche Arbeitsweisen aktiv zu erleben.

Text: Annemarie Posch und Vera Ulrich, Foto: Seweryn Zelazny