Kooperative Gesamtschule Kirchberg: Ausonius-Gymnasium und Ausonius-Realschule plus


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1. Stärke durch Vielfalt in der Einheit an der Kooperativen Gesamtschule Kirchberg

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ In diesem Sinne arbeitet seit dem Jahr 2009 die Kooperative Gesamtschule Kirchberg und ihr Team erfolgreich am Schulstandort Kirchberg. Was formal ein organisatorischer Verbund zweier Schule ist – der Ausonius-Realschule plus und dem Ausonius-Gymnasium – ist im schulischen Alltag eine lebendige Schulgemeinschaft aus aktuell 1080 Schülerinnen und Schülern. Nach der gemeinsamen Orientierungsstufe finden sich unsere Schüler in gymnasialen Klassen und in Klassen zur Erlangung des Sekundarabschlusses 1 und der Berufsreife zusammen. Im Gegensatz zur unterrichtlichen Trennung gestaltet sich das gemeinsame Schulleben bunt, vielfältig und abwechslungsreich. Alle außerunterrichtlichen Aktivitäten werden gemeinsam gelebt und durchgeführt: Schüleraustausch, Projekttage, Kurse und AGs im GTS-Bereich, Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend trainiert für Olympia“ oder „Jugend forscht“, institutionalisierte Schülerprojekte wie der Schulsanitätsdienst oder auch die Mediation, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Alle Einrichtungen wie die Schulmediothek, diverse Fachräume oder auch die Mensa werden gemeinschaftlich genutzt. Das Kollegium mit aktuell 101 Lehrkräften aus allen Lehramtsprofessionen verkörpert ebenso den Gedanken der vielfältigen Einheit wie es als Team eine schülerorientierte engagierte Arbeit mit Blick in die Zukunft leistet.

2. Leckeres schafft Laune am Lernen!

Wie in der schulischen Situation beschrieben, ist die KGS Kirchberg eine sehr lebendige und aktive Schule, in der an allen Tagen Schülerinnen und Schüler  ganztägig Lernleistungen und körperliche Ertüchtigungen erbringen. Der Zusammenhang zwischen einer ausgewogenen Ernährung und dem Erbringen von guten Leistungen und einem Wohlbefinden ist mittlerweile allseits bekannt und bewiesen. Durch unsere verschiedensten Maßnahmen rund um das Thema „Gesunde Ernährung – gut versorgt durch den Schultag“ streben wir eine nachhaltige „Verpflegungskompetenz“ für den individuellen schulischen Erfolg an.

Der Begriff der „nachhaltigen Verpflegungskompetenz“ beschreibt das angestrebte Ernährungsverhalten unserer Schüler während eines Schultages. Die Verknüpfung aus …
> einer Bewusstseinsschaffung (blau) durch ernährungsbildende Maßnahmen einerseits und
> der Angebotsbereitstellung (grün) wie unserer Mittagsverpflegung in der Mensa andererseits …
bildet die Grundlage dafür, dass sich unsere Schüler bewusst und ausgewogen mit Speisen und Getränken in der Schule ernähren können. Eine sinnvolle und gesunde Versorgung spendet ihnen Energie und Kraft, um jeden Schultag auf lange Sicht gesehen wohlbehalten und erfolgreich zu meistern.                  
                  

3. Zielgruppe

Fast 50 % der Schülerschaft der KGS Kirchberg besuchen mindestens einmal in der Woche die Schule ganztägig und sind somit auf eine Mittagsverpflegung angewiesen:

  • alle 5. und 6. Klassen am Schultag mit Gemeinschaftsnachmittag (dienstags oder donnerstags)
  • die Ganztagsklassen in der 5. und 6. Stufe an den Schultagen Montag bis Donnerstag
  • Schüler der Klassen 7 bis 10, die an AG´s oder Kursen der GTS an Nachmittag teilnehmen
  • Schüler der MSS –Stufe an mehreren Schultagen, individuell nach Stundenplan


Neben der Schülerschaft sind ebenso Lehrkräfte regelmäßig über die Mittagszeit in der Schule, sei es aus unterrichtlichen Gründen oder für Konferenzen und Team-Sitzungen.
Im Februar 2017 weist die Statistik der Mensa 491 angemeldete Schüler und 19 angemeldete Lehrkräfte aus.
Die Altersstruktur der Essensteilnehmer ist sehr heterogen. Die Zielgruppen, die schwerpunktmäßig in der Mensa essen, sind Orientierungs- und Oberstufenschüler. Der Orientierungsstufenschüler ist im Schnitt 12 Jahre alt, die Oberstufe weist ein Durchschnittsalter von 18 Jahren auf. Genau dieser Altersunterschied von 6 Jahren bei den Hauptzielgruppen stellt eine Besonderheit bzw. eine Herausforderung dar, da sowohl der Geschmack als auch das Ernährungsbewusstsein in dieser Altersspanne sich sehr verändert. Die Ansprüche seitens der Kundschaft an ein Mittagsessen können somit sehr variieren: Die jüngeren Schüler weisen hier noch eher kindliche Erwartungshaltungen auf – „Das Essen schmeckt mir; das mag es.“ Die älteren Schüler der Oberstufe besitzen schon eine differenzierte Herangehensweise an das Thema „Mittagsessen“. Sie erwarten ein abwechslungsreiches, gesundes, schmackhaftes und qualitativ gutes Essensangebot.

 

 

4. Lecker Lunchen - leichter Lernen! … gut versorgt durch den Tag mit dem Verpflegungsangebot an der KGS

Unter dem KGS-Verpflegungsmotto „fresh 4 you“ stehen der Schülerschaft der KGS Kirchberg während eines regulären Schultags folgende Versorgungsangebote zur Verfügung:

  • die Mensa mit dem Mittagessen von 12:30 bis 14:15 Uhr
  • der Pausenkiosk in der 1. und 2. großen Pause (9:30 Uhr und 11:20 Uhr; betrieben durch den Hausmeister mit selbstbestimmtem Angebot aus Frühstückskomponenten, Süßwaren und Getränken)
  • Trinkwasser an beiden Trinkbrunnen in der Mensa während den Essenszeiten, vereinzelte Trinkecken in Klassenräumen, Leitungswasser in allen Unterrichtsräumen der KGS (das Leitungswasser in Kirchberg hat Trinkwasserqualität, sodass viele Schüler ihre Trinkflaschen an den Wasserhähnen auffüllen)

Das Mensaangebot stellt sich im schulischen Alltag wie folgt dar:
An den Tagen Montag bis Donnerstag können Schüler in der Zeit zwischen 12:30 Uhr und 14:15 Uhr in der Mensa ein warmes Mittagessen einnehmen. Die Mensa befindet sich im neuen Grundschulgebäude (anderer Schulträger: Verbandsgemeinde Kirchberg) und wird auch von beiden Schulen gleichzeitig genutzt. Das Platzangebot wird zu einem Drittel der Grundschule und zu zwei Dritteln der  KGS zugesprochen.
Aufgrund der hohen KGS – Schülerzahlen an den Tagen Dienstag und Donnerstag wurden die Essenszeiten entzerrt, da die Mensa in den KGS  - Dritteln  an ihre Kapazitätsgrenzen stieß. Seit dem Schuljahr 2016/17 wurde der Stundenplan der Oberstufe so gesetzt, dass an den beiden Hoch-Frequenz-Tagen Oberstufenschüler in der 6. oder in der 8. Stunde ihre Mittagspause haben. In Absprache mit dem Caterer und dem 2-Schicht-System der Grundschule ist dies auch ohne Probleme möglich.
In der Mensa befindet sich angegliedert eine Küche. Hier werden die Komponenten für warme Menübestandteile nach dem „Cook & Freeze“ – System mit Kombidämpfern zubereitet. Frische Produkte wie Salat, Gemüse oder Obst werden vor Ort zubereitet. Die Essensausgabe erfolgt an zwei Ausgabestellen, an denen die Schüler der KGS im Tablettsystem ihr vorbestelltes Essen entgegennehmen. Mit der Grundschule gibt es hier keine Überschneidungen, da diese im Schüsselsystem in der Tischgemeinschaft ihr Essen einnehmen. An allen Tagen steht den Schülern die Möglichkeit der „Vitaminbar“ zur Verfügung, an der sie sich frische Beilagensalate mit verschiedenen Dressings zusammenstellen und täglich wechselnd frisches Obst oder Joghurt entnehmen können. Gemäß den Ausschreibungsvorgaben des Schulträgers entspricht das Mittagsangebot den Qualitätsstandards für die Schulverpflegung der DGE. Anstelle von künstlichen Geschmacksverstärkern werden bei der Zubereitung nur natürliche Aromen und Geschmacksträger verwendet. Neben den tiefkühlfrischen Menükomponenten eines namenhaften Großherstellers bezieht das Küchenteam der Mensa entsprechend der Saison Frischeprodukte wie Salat, Gemüse und Obst aus der Region. Laut Angaben des Caterers haben 26 % der eingesetzten Menürohstoffe BIO-Qualität. Selbstverständlich wird auf die besondere Verpflegungssituation der Schülerschaft eingegangen: Vor dem Hintergrund des Anteils moslemischer Schüler an der KGS enthält das fleischhaltige Menü meistens Geflügel- oder Rindfleisch. An Tagen, an denen es Schweinefleisch gibt, können die Schüler auf das vegetarische Menü oder den großen Salatteller zurückgreifen. Auch Sonderkostformen werden angeboten nach Vorlage eines ärztlichen Attests. Täglich können die Schüler aus einem rollierenden Speiseplan mit zwei Menülinien auswählen: Die erste Menülinie beinhaltet meist die fleischhaltige Mahlzeit, Menü zwei ist in der Regel die vegetarische Speise.
Das Bestellen und Stornieren von Mahlzeiten erfolgt über ein Internetportal und kann täglich bis 8:30 Uhr erfolgen. Ebenso können angemeldete Teilnehmer über ein individuelles Login im Portal den Speiseplan der nächsten vier Wochen einsehen, Feedback geben sowie wichtige Nachrichten durch den Caterer erhalten. Die Vertragsabwicklung sowie die Abrechnung erfolgt zwischen dem Caterer und den Eltern der Teilnehmer. Bei Fragen und Anregungen stehen den Mensakunden zudem jederzeit die Feedback-Box in der Mensa, die Verpflegungsbeauftragte, die zuständige Schulsekretärin sowie die Servicehotlines des Caterers zur Verfügung!
 

5./6. Fresh 4 you – mehr als Essen: die Mensa der KGS Kirchberg

7. Ausblick

Wie in der anfänglichen Situationsbeschreibung dargestellt, sind wir eine lebendige, vielfältige und abwechslungsreiche Schule. Der Begriff „GEMEINSCHAFT“ wird bei uns großgeschrieben, sodass die Kooperation aller an Schule beteiligten Personen und Gremien für uns eine Selbstverständlichkeit ist. Der „Runde Mensa-Tisch“ als zentrale Versammlung mit Vertretern der SV, dem SEB, dem Kollegium, den Aufsichtskräften, dem Schulträger,  dem Caterer sowie gelegentlich auch externen Personen stellt ein zentrales Gremium für die Arbeit am Thema „Verpflegung an der KGS“ dar. Auch der Förderverein steht als Kooperationspartner bei bestimmten Aktionen und Maßnahmen zur Verfügung.
Das im Laufe des Qualifizierungsprozesses entstandene Verpflegungskonzept bildet einerseits die gedankliche  Grundlage, ist andererseits aber auch entsprechend seines Entstehungsprozesses dynamisch zu sehen. Als erster Schritt hin zu unserem langfristigen Ziel – der nachhaltigen Verpflegungskompetenz  -  unterliegen die einzelnen Bausteine und Maßnahmen der Überprüfung und Weiterentwicklung unter Mitwirkung aller Beteiligten.  
Nach der Etablierung dessen dienen möglicherweise weitere Qualitätsprogramme wie die DGE – Zertifizierung oder der Erwerb bestimmter Qualitätssiegel als Chance zur Weiterentwicklung unseres Konzepts und zur Erzielung der angestrebten nachhaltigen Verpflegungskompetenz.